• Immer wieder Blasenentzündungen?
  • Keine dauerhafte Hilfe vom Arzt?
  • Du musst Dir selbst helfen!
blasenentzuendungen.com

Immer wieder Blasenentzündungen – was tun?

An wen richtet sich diese Seite?

Wenn folgendes auf dich zutrifft, dann wird dir diese Website wahrschinlich sehr helfen:

1. Du hast immer wieder Blasenentzündungen? Irgendwann kam mal die Erste, dann die Zweite und nach und nach – in immer kleiner werdenden Abständen – kam sie immer wieder?

2. Es wurden bei dir durch einige ärtzliche Untersuchungen keine besonderen Gründe für deine immer wiederkehrende Zystitis festgestellt?

  • Z.B. wurden vom Urologen keine Auffälligkeiten bei einer Blasenspiegelung festgestellt?
  • Dein Gynäkologe sagt ebenfalls dass prinzipiell organisch alles in Ordnung ist?

3. Wenn du eine akute Blasenentzündung hast, verschreibt dir der Arzt immer wieder ein Antibiotikum? Diese Grundvoraussetzungen sind wichtig, damit dir diese Seite weiterhelfen kann. Weil es natürlich sein kann, dass ein organischer Grund vorliegt, der bei dir immer wieder auch zur akuten Zystitis führt.

Du weißt also durch ärztliche Untersuchungen dass du prinzipiell gesund bist, aber seltsamerweise neigst du einfach dazu, immer wieder Blasenentzündungen zu bekommen? Dann ist dieses Website mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit hilfreich für dich.

Ärztliche Hilfe bei Zystitis

Nach meiner Erfahrung sieht ärtzliche Hilfe folgendermaßen aus (und ich habe Erfahung mit einer Gynäkologin, einem allgemeinmedizinischen Hausarzt, einem Internisten, und 2 Urologen): Wenn du eine akute Blasenentzündung hast, verschreiben sie dir ein Antibiotikum und sinnieren kurz darüber, was alles Gründe und Vorsichtsmaßnahmen sein könnten. Hier die Best-Of-Liste der allgemeinen Vorbeugungs-Tipps, die uns gegeben werden, während man uns mal wieder ein Rezept für ein Antibiotikum ausstellt, das wir dann etwa ein paar Tage schlucken müssen:

Grundlegende Tipps zur Vermeidung von Blasenentzündungen:

  • Viel viel trinken (ca. 2-3 Liter am Tag)
  • Am besten hauptsächlich Früchte- und Kräutertees trinken
  • Nach dem Sex sofort zum Wasser lassen
  • Kalte Füße vermeiden
  • Schwarze Unterwäsche vermeiden
  • Cranberry-Extrakt einnehmen
  • Bestimmte Stellungen beim Liebesakt vermeiden (von hinten)
  • Nierenwärmer im Winter

Kurze Anmerkung: Diese Tipps sind auf jeden Fall gut, ich würde das alles auf jeden Fall auch empfehlen, wenn man eine neigung hat, immer wieder Blasenentzündungen zu bekommen. Es ist meines Erachtens auch viel wahres dran. Aber vielleicht kennst du das auch: Trotz dem du all diese Tipps kennst und weitesgehend beachtest, scheint die Häufigkeit der Blasenentzündungen sich seit Anfang trotzdem eher gesteigert zu haben als das es weniger werden würden. Die Tipps zu beachten hält also trotzdem die nächste Zystitis keineswegs davon ab, über dich herzufallen. Trotzdem du das alles weißt und machst, bekommst du also trotzdem mehrmals im Jahr eine ausgewachsene BE? Dann folgen jetzt gern meine Erfahrungen und Tipps.

Immer wieder Blasenentzündungen – endlich besiegen

Kennst Du selbst auch genau diese Situation?: Du hast irgendwann als junge Erwachsene mal deine erste Blasenentzündung bekommen. Es war unangenehm und furchtbar schmerzhaft beim Wasserlassen, aber du bist zum Arzt und hast dann schnelle Hilfe durch ein Antibiotikum bekommen und begleitend noch ein Schmerzmittel, bis das Antibiotikum innerhalb einiger Stunden schon seine Wirkung entfaltet hatte. Dann war es also schnell rum, aber innerhalb der nächsten Wochen oder Monate hast du wieder eine bekommen. Und bald darauf wieder eine, und in immer kürzeren Abständen wieder und wieder.

Nach vielleicht 2 Jahren oder so hast du dich dann schon fast damit abgefunden, dass das nun eben dein chronisches Leiden ist. Du denkst irgendwas stimmt da nicht mit dir, es haben sich anscheinend unbekämpfbare Bakterien irgendwo in einer Mikrofalte deiner Blaseninnenwand festgesetzt und dann vermehren sie sich immer wieder, wenn es ihnen gerade passt. Jedenfalls habe ich das lange gedacht. 2 urologische Untersuchungen ergaben, dass ich keinerlei Auffälligkeiten hätte. Es läge kein organisches Problem zugrunde. Und im Akutfall habe ich mich immer von meiner Gynäkologin behandeln lassen, deren einzige Idee immer nur die Antibiotika + Schmerzmittel waren (Buskopan).

Meine Geschichte mit ständig wiederkehrenden Blasenentzündungen

Es wurde mit der Zeit schon fast zu einem Dauerzustand. Ich saß ungefähr alle 3 Wochen wieder im Wartezimmer meiner Gynäkologin. Dann folgte immer die gleiche Prozedur: Es wurde eine Urinprobe untersucht um die Blasenentzündung auch medizinisch nachzuweisen. Und ich bekam Buscopan, um das Gefühl besser zu ertragen bis das Antibiotikum wirken würde, welches ich auch verschrieben bekam.

In den ersten 2 Jahren, als ich immer wieder Blasenentzündungen bekam, hatte ich auch eine Blasensspiegelung beim Urologen. Und das ist mal richtig unangenehm! Es tut irre weh, wenn der Urologe die Mikrokamera durch den Harnweg einführt. Dabei wurde aber nichts festgestellt. Alles bestens. Ich hatte Jahre später nochmal eine solche Untersuchung im Krankenhaus, wo ich Sonntagnacht in die Notaufnahme fuhr, weil eine neu aufgeflammte Blasenentzündung so unerträglich war, dass ich nicht bis Montag warten konnte. Der Arzt, der mich dort behandelte, war ebenfalls Urologe. Da bekam ich wiederum eine Untersuchung, bei der mir etwas in die Harnröhre eingeführt wurde. Diagnostiziert wurde natürlich eine akut schwer entzündete Blasenentzündung. Aber ein Grund warum ich das immer wieder bekomme, war ansonsten physisch nicht erklärbar.

Ich ging dann routinemäßig jedesmal vom Arzt nachhause und trank Nieren- und Blasentee zu den Medikamenten, bis das Problem am nächsten Tag wieder halbwegs behoben schien. Oder spätestens am übernächsten Tag fühle ich mich wieder normal. Keine Schmerzen mehr, nicht mal mehr ein leichtes Zwicken – das Antibiotikum schien seinen Zweck erfüllt zu haben. Bzw hatte es definitiv. Vorerst.

Aber schon nach 2 bis 3 Wochen kam dann schon der nächste Schub. Ich nenne es mal so, weil mir langsam dämmerte, dass man die Einzelfälle nicht voneinander abgrenzen konnte. Und es wohl eher Schübe ein und der selben Disposition oder „Krankheit“ waren, etwa vergleichbar mit dem schubweisen Aufreten von Syptomen bei anderen Leiden, wie z.B. MS. Ich fragte dann meine Gynäkologin, ob ich nun eine chronische Blasenentzündung hätte.

Darauf meinte sie nur, dass man genau das nun vermeiden müsse. Nach dem Motto, ich hätte das wohl noch nicht ganz, aber wäre evtl. auf dem Weg dahin. Ich war damals immernoch etwas ungläubig ob das nun wirklich zu mir gehören sollte und ein ernsthaftes Problem bleiben sollte. Meine Frauenärztin war im Prinzip auch ratlos. Sie kannte solche Fälle auch hie und da von anderen Patientinnen, aber ihre Heilungsideen beschränkten sich auf Antibiotika (kurzfristig) und dann, zur Vorbeugung sollte ich auch Preiselbeer-Tabletten einnehmen (langfristig/vorbeugend).

Meine Frauenärztin verschrieb mir also auch Preiselsan (hießen die glaube ich) – rote Tabletten mit Preiselbeerextrakt. Die sollte ich langfristig täglich einnehmen. Das tat ich grundsätzlich eine Weile, vergaß es aber tageweise auch mal wieder. Evtl kennst du das auch – wenn es einem gut geh, vernachlässigt man das Problem, weil man es in dem Moment nicht mehr so ernst nimmt. Man denkt, dass man es ja nun vielleicht hinter sich hat. Vielleicht kommt es ja nicht wieder. Bestimmt nicht.. Jetzt hat man es sicherlich geschafft.. Oder nicht?

Naja, du kannst es dir ja denken. Es kam wieder. Wieder und wieder saß ich im Wartezimmer. Und das etwa 3 Jahre lang, immer in den Wintermonaten, bis es im 4ten Jahr auch im Sommer auftrat. Wow, was für eine Verschlechterung :(. Das machte mir Angst. Weil ich vorher dachte, dass ich zumindest im Sommer vor Blasenentzündungen geschützt wäre. Der Gedanke, dass es nur im Winter auftreten würde, hatte mir vorher noch so ein bißchen Hoffnung gegeben. Quasi dass die Krankheit eine Begrenzung hätte. Nur wenn es sehr kalt wäre, würde ich immer wieder Blasenentzündungen bekommen. Aber nun sollten sie auch im Sommer kommen.

Ich ging dann mit dem Problem auch zu 2 verschiedenen Allgemeinärzten und einem Internisten. Aber auch hier waren die Behandlungsmethoden die Selben. Irgendein Antibiotikum + Schmerzmittel bis die Zystitis nach 1-2 Tagen bereits wieder abgeklungen war. Die einzige Besserung war, dass ich statt Buscopan dann Ibu bekam, was noch besser gegen die Schmerzen half. Aber ansonsten trat die Krankheit trotzdem immer wieder auf. Unzählige Male über Jahre.

Bis ich endlich meine Eigenverantwortung erkannte, inbesondere wenn Ärzte nicht weiter helfen können. Und dann begann ich endlich meinen eigenen Weg zu finden, wie ich das Problem loswerden würde. Wären unsere Schulmediziner alle ganzheitlicher geschult – hätte ich schon früher einige Erkenntnisse gewonnen.